Kunstraum AugustinerSaal | Lutherhaus – ein Kunstprojekt in Neustadt

Uwe Klos | Himmelsstück Uwe Klos | Himmelsstück

Heute konzentriert sich das Kunstgeschehen oft auf wenige größere Städte und Zentren in Thüringen wie Erfurt - Weimar - Jena. Viele Künstler leben und arbeiten in Thüringen jedoch im ländlichen Raum und haben dort oft nicht die Möglichkeit ihre Werke dem einheimischen Publikum vorzustellen. Zudem findet angewandte Kunst in unserer Begegnung innerhalb der Stadt wenig Raum. Wann befassen wir uns mit Kunst und wann ist Kunst im öffentlichen Raum sichtbar?

Mit dem Kunstprojekt "Kunstraum AugustinerSaal | Lutherhaus" schafft die Stadt Neustadt mit weiteren Partnern nun hierfür eine Plattform.
Vom 19. bis 21. Mai heißt es dann:

...der Kunstraum hat geöffnet!

Er soll ein Ort der Begegnung mit Kunst, des Austausches zwischen Künstler und Besucher sowie Marktplatz sein. Zudem wird der Kunstraum ergänzt mit einem großen Rahmenprogramm aus Workshop, Vortrag und Performance. So wird der Kunstraum zugleich ein aktiver Raum für Kunst. Kleinere Mitmachaktionen, Vorführungen z. B. drucken mit einer Tiefdruckpresse, arbeiten mit Kork, Papier oder zuschauen wie ein Kunstwerk entsteht, sind nur einige Highlights im Kunstraum.

Am 10. Januar trafen sich zu einem Vor-Ort-Gespräch knapp 30 Künstler der bereits fast 50 festen zugesagten Künstler in der Stadt. Gemeinsam wurde über das Konzept gesprochen, wurden die Handlungsfelder abgesteckt und die Ausstellungsräume besichtigt. Neben dem AugustinerSaal und dem Lutherhaus wird auch die Innenstadt als Ausstellungsraum einbezogen. Zugleich leistet das Projekt einen Beitrag zum städtischen Themen Kulturjahresthema "Reformation - Transkription - Transformation". Zahlreiche Künstler erarbeiten nun bis zum Mai unter diesem Motto eigene Kunstwerke für die Ausstellung. Damit wird die Ausstellung auch Teil der Reformationsaktivitäten des Freistaates mit ganz eigenem Zugang.

Extra für diese Kunstprojekt wurde eine Homepage entwickelt. Unter www.kunstraum-neustadt.de stehen zahlreiche weitere Informationen zur Verfügung und informieren über die Künstler, die Ausstellung und das Projekt.

Zurück 18.01.2017