Information über die Durchführung einer repräsentativen Wahlstatistik

Zur Bundestagswahl am 24. September 2017 wurden in Neustadt an der Orla die Stimmbezirke

I - Stadtbibliothek
II - Goetheschule

für die Durchführung einer repräsentativen Wahlstatistik ausgewählt.

In diesen Wahlräumen werden für wahlstatistische Auszählungen Stimmzettel verwendet, auf denen Geschlecht und Geburtsjahresgruppe vermerkt sind. Das Verfahren ist in dem Wahlstatistikgesetz vom 21.05.1999, geändert durch Artikel
1 a des Gesetzes vom 27.04.2013, geregelt und zugelassen.

Zur Sicherung des Wahlgeheimnisses gelten folgende gesetzliche Regelungen, so dass eine Verletzung des Wahlgeheimnisses ausgeschlossen ist:

  • Die Wahlbezirke, in denen die repräsentative Wahlstatistik durchgeführt wird, müssen mindestens 400 Wahlberechtigte umfassen.
  • Die Geburtsjahrgänge werden lediglich zu sechs großen Gruppen zusammengefasst, so dass keine Rückschlüsse auf das Wahlverhalten möglich sind.
  • Die Wählerverzeichnisse und gekennzeichneten Stimmzettel sind organisatorisch strikt getrennt.
  • Die Stimmenauszählung im Wahllokal wird zunächst ohne statistische Auswertung vorgenommen, sondern erfolgt erst später unter dem Schutz des Statistikgeheimnisses.
  • Die Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik dürfen nicht für einzelne Wahlbezirke veröffentlicht werden.

Mit der repräsentativen Wahlstatistik lässt sich das Wahlverhalten, und zwar die Wahlbeteiligung und die Stimmabgabe, nach Geschlecht und Geburtsjahres-
gruppe, analysieren. Sie gibt - über das amtliche Wahlergebnis hinaus - Informationen, in welchem Umfang sich die Wahlberechtigten nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppen an der Wahl beteiligt und wie die Wählerinnen und Wähler gestimmt haben. Zudem gibt sie Auskunft, auf welche Weise Stimmen ungültig abgegeben wurden.

zurück drucken