Nachlässe

© Stadt Neustadt (Orla), Hist. Sam., NL-Wünscher

Als Nachlass werden alle Werke, Arbeiten, Objekte, Arbeitspapiere, Korrespondenzen, persönliche Dokumente wie Ausweispapiere, Zeugnisse oder Bilder und sonstigen Sammlungen verstanden, die sich zu Lebzeiten bei einer Person zusammengefunden haben und dann geschlossen in ein Archiv, Museum oder eine sonstige öffentliche Sammlung übernommen werden. Meist sind es die Nachfahren, die die Gesamtheit von Nachlassdingen übergeben, meist auf persönlichen Wunsch des Verstorbenen oder aufgrund der Bedeutung der Person oder seines Werkes. Neben den Dingen persönlicher und institutioneller Herkunft gibt es themen- oder personenzentrierte Bestände, die für einen späteren Nachlass angelegt wurden.

Gemäß von Sperr- und Schutzfristen, die auch im Bundesarchivgesetz verankert sind, bleiben Nachlässe bis 30 Jahre vom Todesjahr an gerechnet geschlossen. Ausgenommen sind Unterlagen, die bereits bei Entstehung zur Veröffentlichung bestimmt waren.

Auch ein Vorlass liegt bereits in den Historischen Sammlungen der Stadt, welcher vom Vorlassgeber noch sukzessive ergänzt wird. Als Vorlass wird ein Nachlass verstanden, der bereits zu Lebzeiten einer Person selbst zur dauerhaften Bewahrung übergeben wird.

 

Sammlungsbestände

• Nachlass Fritz Haardt (1896-1978)
• Nachlass Hans Krämer
• Nachlass Kurt Lehmann
• Nachlass Helmut Pfannenschmidt (1921-1999)
• Nachlass Peter Tanz (1938-2012)
• Nachlass Harry Wünscher (1864-1905)

(exemplarischer Auszug)

Informationen zur Sammlung

Tektonik
Stadt Neustadt an der Orla
Fachdienst Kultur
Historische Sammlungen
Nachlässe

Quellenverweis
Stadt Neustadt (Orla), Historische Sammlungen, NL-[Bestand]-[lf. Nummer]

 

 

 

Bestandsbearbeitung
alle Sachbearbeiter je nach Zuständigkeit