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Markt 1, 07806 Neustadt an der Orla

Spannende Bausteine zur Stadtgeschichte

Erleben Sie den Hauch der Neustädter Vergangenheit, denn das Museum für Stadtgeschichte in Neustadt an der Orla ist bei jedem Wetter einen Besuch wert.

In einem geschichtsträchtigen zirka 500 Jahre alten Bürgerhaus befindet sich heute das Museum für Stadtgeschichte. Es bietet in 13 thematisch gestalteten Ausstellungsräumen umfangreiche Informationen zur Stadtgeschichte.

Besonders zum örtlichen Buchdruckereiwesen, zum Neustädter Karussellbau und zum Cranach-Altar in der Stadtkirche St. Johannis können Neugierige und Wissensdurstige allerhand erfahren. Eine herausragende Sammlung von Stichen und Karten aus dem 17.-19. Jahrhundert rundet das Angebot ab.

Zahlreiche Sonder- und Kabinettausstellungen im Jahreslauf geben diverse Einblicke in zusätzliche Geschichten der Stadt.

Entdecken Sie spannende Bausteine zur Stadtgeschichte in folgenden thematisch gestalteten Ausstellungräumen:

Viel Wissenswertes wird in der historischen Druckerei vermittelt. Sie bietet ideale Möglichkeiten zur Darstellung des Druckerhandwerks aus der Zeit um 1900. Einmal monatlich erleben Sie bei der öffentlichen Führung "Schaudruckerei in Aktion" eine lebendige Werkstatt mit Drucktechnik aus der Zeit von 1870 - 1900, in der die Jünger der schwarzen Kunst die alte Handwerkstechnik präsentieren und sach- und fachkundig das Druckhandwerk aus dieser Zeit erläutern. Schauen Sie ihnen über die Schulter und erleben Sie die Schriftsetzer, die Drucker, den Buchbinder und die Chemigrafin in Aktion.

Die Geschichte des Druckereihandwerks in Neustadt an der Orla beginnt mindestens im Jahr 1709, als der Jenaer Buchdrucker Johann Phillip Gollner das landesherrliche Privileg zum Buchdrucken erhielt. Im Jahr 1800 richtete der bekannte Drucker, Buchhändler und Verleger Johann Carl Gottfried Wagner seine Buchdruckerei im heutigen Museum für Stadtgeschichte ein. Er stand mit Johann Wolfgang von Goethe in Verbindung, durch den er auch den Titel "Großherzoglich- Sächsischer Kommissionsrat" erhielt. Grund genug, an diesem Ort auch an diesen renommierten Vertreter der schwarzen Kunst zu erinnern. .

Neben den öffentlichen Führungen finden in diesen Räumen der historischen Schaudruckerei heute auch museumspädagogische Projekte zum Thema "Vom Satz zum Druck" statt. Kindern und Schülern werden Inhalte vermittelt, die das historische Druckerhandwerk nachempfindbar machen sollen. Auf einer Zeitreise können sie feststellen, wie stark sich die Technik des Druckes bis heute verändert hat. Angeboten werden unter anderem Führungen in der historischen Druckerei mit anschließendem Setzen und Drucken. Im Workshop entstehen am Setzkasten selbst gesetzte und gedruckte Texte.

Imagefilm über die historische Schaudruckerei

10 Kinder und eine Medienpädagogin produzierten im Rahmen eines Ferienworkshops in der Stadtbibliothek einen kleinen Imagefilm über die historische Schaudruckerei in Neustadt. Machen Sie sich selbst ein Bild von dem gelungenen Ergebnis.

Alle Infos zum Workshop finden Sie auf der Seite der Stadtbibliothek.

Dass der Ursprung der deutschen Karussellindustrie in Neustadt lag, wissen nur noch Wenige. Die Blütezeit der Neustädter Karussellindustrie lag in den Jahren 1870 bis 1915. Die Ausstellung zeigt Karusselltiere und andere Erzeugnisse, die hier von Künstlerhand für Schausteller aus der ganzen Welt gefertigt wurden.

Seit 500 Jahren steht in der Stadtkirche Sankt Johannis der berühmte Altar aus der Werkstatt Lucas Cranach dem Älteren. Im Museum ist diesem Altar ein Raum gewidmet, in dem Sie mehr über die Geschichte dieses Kunstwerkes erfahren können.

Auch ein Querschnitt vom Schaffen der überregional bekannten Künstlergruppe "Die Arnshaugker" mit den Malern Heinrich Kiefer, Karl Herrmann und Heinrich R. Ulbricht ist zu sehen. Ihre Arbeiten, die nicht nur in Deutschland zur Ausstellung gelangten, zeigen Stillleben und Landschaftsmalereien in Öl und Aquarell.

Dem geografisch interessierten Publikum wird eine für Thüringen einmalige Sammlung sächsisch-thüringischer Landkarten des 17. bis 19. Jahrhunderts gezeigt, dazu aus dem gleichen Zeitraum Kupferstiche, Stahlstiche und Lithografien von dazu gehörigen Ortsansichten.

Daneben sind Exponate von Zinngießern des 18. und 19. Jahrhunderts zu sehen, die durch ihren Formenreichtum im Orlagebiet bekannt waren.

Wir begrüßen Sie herzlich ...

Besucheranschrift
Museum für Stadtgeschichte
Kirchplatz 7
07806 Neustadt (Orla)

Postanschrift
Stadt Neustadt an der Orla
Fachdienst Kultur
Museum für Stadtgeschichte
Markt 1
07806 Neustadt an der Orla

Öffnungszeiten

Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwoch12.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag12.00 - 17.00 Uhr
Freitag12.00 - 17.00 Uhr
Samstag10.00 - 17.00 Uhr
Sonntag14.00 - 17.00 Uhr

Gesonderte Öffnungszeiten in 2024
Karfreitag | 29.03. | geschlossen
Ostersamstag | 30.03. | 10.00 - 17.00 Uhr
Ostersonntag | 31.03. | 13.00 - 17.00 Uhr

Anfahrt

Hinweise für Besucher
Vor dem Gebäude ist ein Behindertenparkplatz eingerichtet. Einige kostenpflichtige Parkmöglichkeiten bietet Ihnen die Innenstadt. Zahlreiche kostenfreie Parkplätze stehen auf dem Parkdeck in der Mühlstraße zur Verfügung. Von dort sind es nur circa 4 Minuten Fußweg zum Museum für Stadtgeschichte.

Die Dauerausstellungsräume des Museums erreichen Sie über drei Stufen im Eingangsbereich. Weitere Räume befinden sich im 1. Obergeschoss, zu dem Sie über 21 Stufen gelangen. Die Sonderausstellungen sind im barrierefreien Museumssaal zu sehen.

Die Stadtkirche St. Jonannis Kirche mit dem Cranachaltar können Sie sich während der Öffnungszeiten des Museums für Stadtgeschichte besichtigen. Bitte melden Sie sich hierfür im Museum. Sie erhalten anschließend kostenfreien Eintritt in die Kirche.

Außerhalb dieser Öffnungszeiten fragen Sie einen Besuch bitte in der TouristInformation im Lutherhaus oder im Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Neustadt (Orla) an.

Zwei Museen - Ein Ticket

Mit einer Eintrittskarte können Sie sowohl das Lutherhaus als auch das Museum für Stadtgeschichte, jeweils einmal besuchen. Dies muss nicht am selben Tag erfolgen. Außerdem ist das Kombi-Angebot zeitlich nicht begrenzt. Ihre Eintrittskarte für den Museumsbesuch erhalten Sie in der TouristInformation im Lutherhaus und im Museum für Stadtgeschichte.

Erwachsener6,00 €
Schüler, Auszubildende, Studenten4,00 €
Kinder bis zum Schuleintrittfreier Eintritt
Familienkarte (zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder)18,00 €
Erwachsener (Gruppen ab 10 Personen)5,00 €
Schüler, Auszubildende, Studenten (Gruppen ab 10 Personen)3,00 €
Jahreskarte18,00 €
Schüler im Rahmen des Unterrichts
LehrerInnen und Begleitpersonen im Rahmen des Unterrichts haben freien Eintritt
2,00 €

Wir bieten Ihnen zahlreiche Angebote zur Vermittlung der Ausstellungsthemen in unseren beiden Museen. Dazu zählen öffentliche Führungen, Gruppenführungen, Museumspädagogik für Kinder und Jugendliche. Unsere Angebote richten sich an unterschiedliche Altersstufen, an Kinder ab Schuleintritt bis hin zu Erwachsenen im hohen Alter.

Zu den Führungsangeboten


Die Anmeldung erfolgt über die TouristInformation. Die Mitarbeiter beraten Sie gern. Hier können Sie die Führung auch in bar oder mit EC bezahlen. Außerdem besteht auch die Möglichkeit das Führungsentgelt zu überweisen.

 

Informationen zum Mitnehmen

Unser aktueller Museumsflyer

• 361 KB • Informationen zum Lutherhaus und zum Museum für Stadtgeschichte
1709

gründete Johann Philipp Gollner in dem Bürgerhaus aus dem 15./ 16. Jahrhundert die erste Druckerei der Stadt.

1731

erwirbt der Buchdrucker Heinrich August Urban das Hausgrundstück.

1799

kauft Johann Karl Gottfried Wagner die Druckerei des Johann Karl Kathe mit sämtlichem Inventar, 1800 das Haus am Kirchplatz und 1823 den Saal, der einst zum Gasthof „Schwarzer Bär“ gehörte. Johann Karl Gottfried Wagner lässt 1830 die alten Hintergebäude abreißen und an deren Stelle und auf hinzugekauftem Platze ein neues Gebäude errichten.

1832

wird Friedrich Ludwig Lebrecht Wagner nach dem Tod seines Vaters Eigentümer des Hausgrundstücks nebst Buchdruckerei und Verlags-Buchhandlung.

1858

Wagners Nachkommen verkaufen aus wirtschaftlichen Gründen das Gebäude und ziehen mit der Druckerei in Mieträume um.

1919

kauft Walter Tschirpe, Buchhändler aus Apolda, das Hausgrundstück und führt eine Verkaufsstelle für Papierwaren und Bürobedarf, eine Buchdruckerei und Buchhandlung.

1947

die Witwe Emma Helene Tschirpe führt die Geschäfte weiter.

1954-1962

befindet sich ein Einzelhandel für Papier- und Schreibwaren, Bürobedarfsartikel, Annahmestelle für Büromaschinen-Reparaturen und Buchbindereiarbeiten am Kirchplatz 7.

1965-1985

Das Haus beherbergt die Spielstätte des Billardvereins, danach wurden die Räumlichkeiten für den Aufkauf- und Lagerfläche des VEB Kombinat Obst, Gemüse, Speisekartoffeln genutzt.

1988

Der Rat der Stadt übernimmt das Gebäude.

1992

Der erste Teilabschnitt des Heimatmuseums wird mit vier Räumen eröffnet.

1997

Nach grundhafter Sanierung kann das Museum für Stadtgeschichte mit dreizehn Ausstellungsräumen und das Stadtarchiv übergeben werden.

Weitere Themen unter der Rubrik "Museen & Ausstellungen"

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