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Kirche St. Simon und Judas in Neunhofen

Bereits 1071 wurde Neunhofen zum ersten Mal urkundlich erwähnt und seit dem Jahr 1409 ragen die fünf imposanten Turmspitzen der Neunhofener Kirche weithin sichtbar in den Himmel. Schon aus dem 12. Jahrhundert stammte ihr Vorgängerbau, der vom Saalfelder Benediktiner-Orden erbaut wurde.

Viele kunsthistorische Epochen haben im Inneren der Kirche ihre Spuren hinterlassen. Unter ihrem Dach vereint sie romanische Elemente, gotische Bauteile und barocke Stuckverzierungen. Der Turmunterbau und auch das Langhaus wurden in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut und durch spätere Erneuerungen und Ergänzungen in ihre heutige Gestalt gebracht.

Der Gründerin der Kirche St. Simon und Juda ist am Treppenaufgang zur Kirche ein Denkmal gesetzt worden. Hier steht die Statue der Königin Richeza, die den polnischen König heiratete. Nach dessen Tod lebte sie bis 1063 in Saalfeld und verfügte über ihr reiches Erbe der lothringisch-rheinischen Ezzonen, worunter auch das Orlatal zählte.

Besucheranschrift

Pfarrbereich
Auf dem Dohlenberg | Ortsteil Neunhofen
07806 Neustadt an der Orla

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