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Stadtkirche St. Johannis mit Cranach-Altar

Entdecken Sie ein Meisterwerk von Cranach in der Stadtkirche

Im Jahr 1470 begann der Bau des Chorraums der Stadtkirche St. Johannis am Standort einer Kapelle von 1294. 1477 wurde der Chor geweiht und der Grundstein für den Kirchturm gesetzt, wo die Glocke „Susanna“, die zweitgrößte Kirchenglocke Thüringens, bis heute ihr Zuhause fand. Nach verschiedenen Bauabschnitten, einem teilweisen Einsturz des Langhauses und einem Blitzeinschlag in der Turmhaube wurde der Kirchenbau 1540 abgeschlossen.

Der spätgotische Taufstein wurde 1494 von der hiesigen Bäckerinnung gestiftet und eine Orgel erhielt die Kirche nach Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 1544. Das heutige Orgelwerk stammt aus dem Jahre 1727 vom bekannten Saalfelder Orgelbauer Johann Georg Fincke.

Der größte Schatz der Stadtkirche ist jedoch der Altar aus der Werkstatt Lucas Cranachs. Im Herbst 1511 von den Ratsherren bestellt, traf er 1513 in Neustadt ein. Heute ist er der einzige Altar von Lucas Cranach dem Älteren, der noch unverändert an seinem Platz steht. Besonders nach einer umfassenden Restaurierung, welche 2019 abgeschlossen wurde, kann man den prachtvollen Altar in seiner ursprünglichen Umgebung sehen und die Darstellungen des Weltgerichts und die Heiligenlegenden bewundern. 

Die Stadtkirche können Sie sich während der Öffnungszeiten des Museums für Stadtgeschichte besichtigen.
Bitte melden Sie sich hierfür im Museum. Sie erhalten anschließend kostenfreien Eintritt in die Kirche.

Öffungszeiten Museum für Stadtgeschichte

Außerhalb dieser Öffnungszeiten fragen Sie einen Besuch bitte in der
TouristInformation im Lutherhaus oder im
Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Neustadt (Orla) an.

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