Neustadt an der Orla
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Stadt Neustadt an der Orla

Neujahrsempfang der Stadt Neustadt an der Orla - Ralf Weiße hält vor 200 Gästen die Neujahrsansprache der Stadt

Am Sonntag, den 07. Januar 2018 fand im AugustinerSaal der Neujahrsempfang der Stadt Neustadt an der Orla statt. Zu den zahlreichen Gästen zählten viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt, der Bundestagsabgeordnete Albert Weiler, der Landtagsabgeordnete Christian Herrgott, der Landrat Thomas Fügmann, die Schulleiter der Neustädter Schulen, Bürgermeister der Nachbargemeinden, die Damen und Herren Stadträte, Pfarrer und Pastorinnen sowie Vertreter aus Wirtschaft, Vereinen, Verbänden und Politik. Den musikalischen Konzertteil gestalteten die „Muggefugg Symphoniker“ mit dem Neujahrskonzert unter dem Titel „Gold und Silber“. Im Anschluss hielt Ralf Weiße, 1. Beigeordneter der Stadt Neustadt an der Orla, folgende Rede:

Meine Sehr geehrten Damen und Herren, sehr verehrte Gäste,

lassen Sie mich den heutigen Abend mit den Worten des Dalai Lama beginnen: „Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine war gestern und der andere ist morgen.“ Was wird morgen passieren? Wie wird das Jahr 2018 werden? Wenn wir auf das Zitat hören, dann ist das, was wir heute tun können, entscheidend. Dann ist heute der Tag, an dem wir im Stande sein können, das Morgen zu gestalten. Aber hier stellen wir uns oft die Frage: „Machen wir das Richtige und machen wir es vor allem richtig?“ Hier spielt Vertrauen eine wichtige Rolle. Denn die Basis unserer Arbeit und unseres Lebens ist Vertrauen. Vertrauen ist dabei die Versicherung gegenseitiger Unterstützung und damit auch das Vertrauen auf gemeinsame Werte. In der heutigen Zeit wird Vertrauen allerdings in einem sehr kritischen Kontext gesehen. Das Vertrauen in die Politik ist nicht nur in Deutschland deutlich gesunken. Ebenso sinkt das Vertrauen auch in den verschiedensten Themenfeldern wie wirtschaftliche Stabilität, Renten, Bankwesen und in die Fähigkeit des Staates, den Bürger vor Terrorgefahren zu schützen. Sicherlich kann dieses Vertrauen nicht mit einem Fingerschnipp zurück gewonnen werden. Aber worum geht es hier wirklich? „Heute ist der richtige Tag“, sagt der Dalai Lama - und er hat Recht. Wenn wir das Vertrauen wieder zurückgewinnen wollen und damit ein harmonisches Miteinander erreichen möchten, dann müssen wir heute an den dafür notwendigen Dingen arbeiten. Und dies ist nicht nur in der sogenannten „großen Politik“ so, sondern dies ist auch in unserem kleinen, eher beschaulichen Neustadt so, wo es wohl auch gilt, in Zukunft Vertrauen wieder zurück zu gewinnen. Meine sehr geehrten Damen und Herren, das Jahr 2017 wurde nun bereits vor sieben Tagen zu 2018. Eigentlich ist der Jahreswechsel nur ein Datumswechsel – eine kleine Änderung der Jahreszahl. Aber für uns alle ist dieser Jahreswechsel viel mehr. Jeder hat wohl bestimmte Erwartungen, Wünsche und auch Hoffnungen für das neue Jahr. Unser aller Leben ist ständig vom Wandel betroffen. Doch wollen wir auch an Traditionen festhalten. So werde ich Ihnen traditionell zum Neujahrsempfang einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr mit den Dingen, die zum Einen überregional passiert sind und natürlich den Dingen, die sich hier bei uns in Neustadt abgespielt haben, geben.

Aber natürlich möchte ich auch einen Ausblick auf die Dinge und Projekte geben, um die sich im Jahr 2018 unsere „Neustädter Welt“ drehen wird. Von daher lassen Sie uns gemeinsam kurz auf die Dinge zurückschauen, die sich außerhalb unserer Stadt ereigneten. Politisches Hauptereignis in dem vergangenen Jahr waren wohl für die meisten von uns die Bundestagswahlen am 24. September. Das Ergebnis war ernüchternd, aber wohl auch ein Spiegelbild der Politik der letzten Jahre. Auch wenn sich, wie gewohnt, an so einem Wahlabend dann trotz Stimmverlusten alle zum Sieger erklären, mit großen Worten auf die Fehler der anderen Parteien hinweisen ohne vielleicht die eigenen Defizite aufzuzeigen, so konnte ich nicht wirklich einen Wahlsieger erkennen. Aber die politische Landschaft hat sich geändert und in Zukunft wird wohl das Wort „Kompromissbereitschaft“ bei der Regierungsbildung ein immer größeres Gewicht bekommen. Man darf gespannt sein, ob in absehbarer Zeit eine stabile Regierung zu Stande kommen wird, wobei es für mich schon mit einem Armutszeugnis gleich zu setzen ist, dass nach inzwischen über drei Monaten, die seit der Bundestagswahl vergangen sind, Deutschland immer noch von einer Übergangsregierung regiert wird. Deutlich schneller waren da unsere österreichischen Nachbarn. Hier wurde Sebastian Kurz am 18. Dezember, mit 31 Jahren, Bundeskanzler von Österreich und damit jüngster Regierungschef in Europa. In Österreich hat man dazu nicht mal zwei Monate gebraucht. Ein neues politisches Gesicht hat die Welt mit dem neuen französischen Präsidenten bekommen. Emmanuel Macron wurde am 16. Mai zum französischen Präsidenten gewählt, sicherlich ein Hoffnungsschimmer für all diejenigen, die sich einem geeinten Europa verbunden fühlen. Im Gegensatz dazu standen auch 2017 wieder Altbekannte in Mittelpunkt der Weltpolitik. Ob Donald Trump, dessen Amtseinführung als amerikanischer Präsident am 20. Januar stattfand, der Nordkoreanische Regierungschef Kim Jong Un, oder der türkische Präsident Erdogan, der sich für keine Ausfälligkeiten zu schade ist und für den das Wort Demokratie wohl eher ein Fremdwort ist. Leider bietet die Politik auch immer wieder den Nährboden für radikale Islamisten, Ihre Radikalität war wieder in verschiedenen terroristischen Anschlägen zu sehen. Erinnert seien hierbei an die Anschläge in London, Stockholm, Istanbul, St. Petersburg oder Barcelona mit zahlreichen Toten und Verletzten, die 2017 wieder die Welt erschütterten. Aber auch die alten Kriegsschauplätze waren wieder die Neuen. Syrien, Afghanistan oder Irak sind auch 2017 wieder die Themen gewesen, in dessen Ergebnis Flucht und Vertreibung stand. Über 205 000 Asylanträge sind in Deutschland im vergangenen Jahr gestellt worden, vorwiegend von Menschen aus den eben genannten Gebieten und aus den gerade genannten Gründen. In Neustadt an der Orla waren es im Jahr 2017 zirka 70 Menschen, die zu uns gekommen sind. An dieser Stelle möchte ich nochmal all den Menschen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern danken, die sich für die Integration dieser Menschen einsetzen, natürlich verbunden mit der Bitte an dieser Stelle nicht nach zu lassen denn diese Dinge werden uns wohl auch zukünftig begleiten.

Meine Damen und Herren,

natürlich bewegten die Welt und uns auch noch viele andere Dinge. Ob der G 20 Gipfel im Mai in Hamburg, der mit erschütternden und kriegsähnlichen Bildern uns wohl allen den Zorn ins Gesicht trieb, denn dass, was sich dort abspielte, hat mit Kundgebungen oder demokratischer Meinungsäußerung nichts mehr zu tun. Genauso schlimm empfinde ich es allerdings auch, wenn Politiker sich hinstellen und diese Dinge verharmlosen oder gar die Schuld für die Ausschreitungen bei der Polizei suchen. Hier wird Demokratie und Meinungsfreiheit für sich in Anspruch genommen. Aber wenn es darum geht, genau dies auch dem politischen Gegner einzuräumen, hält sich das Demokratieverständnis eher in Grenzen. Weitere Themen im Jahr 2017 waren sicherlich auch die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens, die Landtagswahlen in verschiedenen Bundesländern, die Weltklimakonferenz und noch viele weitere Dinge, über die man nahezu unbegrenzt referieren könnte. Doch bevor ich den Blick auf Deutschland und die Welt für das Jahr 2017 verlasse und mich den Dingen in und um Neustadt widme, möchte ich noch an zwei Dinge erinnern, die ebenfalls 2017 für Aufsehen gesorgt haben. Wissen Sie eigentlich noch, dass seit dem ersten Oktober in Deutschland die gleichgeschlechtliche Ehe erlaubt ist. Ich glaube, es ist selten bei einem Thema so kontrovers diskutiert worden unter den Menschen, und trotzdem gibt es diese bereits in mehr als zwanzig Ländern. Und das zweite Ereignis das, wie ich finde bemerkemswert ist, ist die Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg am 11. Januar gewesen. Bemerkenswert deshalb, weil es zum Einen ein tolles und prägendes Haus geworden ist, zum Zweiten, weil es zehnmal so teuer wie ursprünglich veranschlagt war und sieben Jahre später fertig gestellt wurde. Das sind schon unglaubliche Zahlen, wahrscheinlich nur noch zu toppen vom neuen Berliner Flughafen BER.

Meine Damen und Herren,

natürlich wollen wir auch nochmal an Personen erinnern die 2017 von uns gegangen sind. Erinnert sei hier an erster Stelle natürlich an Helmut Kohl, den Kanzler der Einheit und den Bundeskanzler mit der längsten Amtszeit, der am 16. Juni vergangenen Jahres gestorben ist. Aber auch andere namenhafte Politiker wie Altbundespräsident Roman Herzog oder Heiner Geisler mussten 2017 gehen. Aber auch großartige Künstler weilen seit 2017 nicht mehr unter uns. Stellvertretend hierfür möchte ich an Joy Fleming erinnern, die wohl den meisten Neustädtern noch in Erinnerung ist, verstarb leider am 28.September. Somit konnte das geplante Konzert hier im AugustinerSaal, auf das Sie sich selbst so sehr gefreut hatte, nicht mehr durchführen konnte. Aber wie ich schon öfter erwähnte: Bekanntheit oder Berühmtheit sind nicht die entscheidenden Kriterien, wenn es darum geht, wer für einen ganz persönlich der Mensch 2017 gewesen ist. Von daher hat wohl jeder von uns seinen eigenen Menschen 2017. 9In diesem Sinne möchte ich nun zu den Dingen kommen, die Neustadt an der Orla 2017 beschäftigten und natürlich zu den Dingen die 2018 auf uns warten. Meine Damen und Herren, sehr geehrte Gäste, wie anfangs bereits erwähnt ist das Jahr 2017 seit sieben Tagen Geschichte und wenn ich so zurückblicke, hatte ich wieder das Gefühl, dass es rasend schnell verging. Dies ging sicherlich den meisten von uns so und ich glaube, dass die Menge der Arbeit und die Menge der Aufgaben wohl einen maßgeblichen Anteil daran hatten. Seit fast vier Jahren haben wir als Stadt Neustadt ein Alleinstellungsmerkmal, auf das wir wohl alle gut und gern verzichten könnten. Seit fast vier Jahren teile ich mich mit dem 2. Beigeordneten und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung in die Aufgaben des Bürgermeisters hinein. Ich denke, wir haben die Stadt vernünftig vertreten und haben einiges auf den Weg gebracht. Dennoch braucht die Stadt Neustadt keinen Teilzeitbürgermeister, sondern einen Bürgermeister der die Möglichkeit hat, die Stadt in Vollzeit zu vertreten. Es ist gut, dass mit der Bürgermeisterwahl am 15. April diesen Jahres und der dann ab 1. Juli folgenden neuen Amtszeit eines neuen Bürgermeisters diese unmögliche Zeit ein Ende hat. Es erschließt sich für mich bis heute nicht, das so etwas möglich ist. An den Imageschaden, der unserer Stadt dadurch entstanden ist, möchte ich gar nicht denken.

Aber wie sagte schon Konfuzius: „Wer in seinem Tun nur an den eigenen Vorteil denkt, der wird sich viele Feinde machen.“ Deshalb lassen Sie mich den Blick nach vorn richten, genauer gesagt auf die Dinge, die unser Neustadt an der Orla 2018 bewegen werden, aber zuerst auf die Dinge, die uns 2017 beschäftigten.

 

 

Der städtische Haushalt 2017 konnte Ende Januar beschlossen und verabschiedet werden. Er umfasste ein Haushaltsvolumen von rund 15,7 Millionen Euro. Einen großen Teil dazu beigetragen haben unsere ortsansässigen Unternehmen, die mit Ihren Gewerbesteuern von rund 4,5 Millionen Euro, einen wesentlichen Beitrag leisteten.

Dafür möchte ich mich bei den Verantwortlichen der Neustädter Unternehmen im Namen der Stadt bedanken und wünsche auch für das Jahr 2018 volle Auftragsbücher und eine erfolgreiche Arbeit.

So konnten auch weiter Verbindlichkeiten abgebaut werden, sodass die pro Kopf Verschuldung auf 218 Euro weiter gesenkt werden konnte. Und trotzdem verfügte die Stadt über einen entsprechenden Spielraum, um Investitionen zu tätigen, Vereine zu unterstützen und ein ausgeprägtes kulturelles Angebot zu bieten. Dafür darf ich mich bei den Damen und Herren Stadträten bedanken, aber auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Das wir letztendlich das Thema Gebietsreform im Haushalt nicht berücksichtigt hatten, hat sich im Nachhinein als die richtige Entscheidung dargestellt. Nachdem das entsprechende Vorschaltgesetz vom Verfassungsgericht gekippt wurde, ist das Thema Gebietsreform mehr oder weniger auf Eis gelegt. Wir haben als Stadt Neustadt an unzähligen Abenden mit den Gemeinden Kospoda, Linda, Stanau, Dreba, Knau, Dittersdorf, Weira, Lausnitz, Triptis und Trockenborn/Wolfersdorf Gespräche geführt, haben eine Vielzahl von Stunden in entsprechende vorbereitende Verwaltungsarbeit gesteckt, letztendlich im Vertrauen auf die Aussagen der Landesregierung. Von daher kann man nur sagen, verantwortungsvolle Politik sieht an dieser Stelle anders aus. Aber kommen wir zu den Dingen, die sich auf dem baulichen Sektor getan haben. Eine der wichtigsten Maßnahmen war und ist die Horterweiterung am Kirchplatz. Dies meine ich nicht nur deshalb, weil man sich damit zum Standort in der Innenstadt bekannt hat und wieder ein Bereich aufgewertet wurde, sondern weil diese Maßnahme auch die letzte Maßnahme aus dem Vergleich zwischen Landkreis und Stadt ist. Mit der Einweihung am 19. Januar 2018 wird der Kinderhort dann seiner Bestimmung übergeben. Für 160 Kinder wird dann unter angemessenen Bedingungen eine Betreuung möglich sein. Die Aufwertung des bisherigen Hortbereiches soll dann ebenfalls zügig umgesetzt werden. Leider, und auch das soll nicht unerwähnt bleiben, konnte das Objekt nicht wie geplant im August vergangenen Jahres fertiggestellt werden. Aber irgendwie hat wohl jede Stadt ihren „Berliner Flughafen“. An dieser Stelle aber auch nochmal ein Dankeschön an den Kreis und unseren Landrat Thomas Fügmann, der sich einmal mehr als verlässlicher Partner gezeigt hat.

Meine Damen und Herren,

einen großen Anteil am Baugeschehen der Stadt nahmen die Maßnahmen der Dorferneuerung in unseren Ortsteilen Breitenhain und Strößwitz in Anspruch. So konnte in Strößwitz ein Gerätehaus seiner Bestimmung übergeben werden, in Breitenhain wurde der Festplatz erneuert, besser bekannt als der Waldgeistplatz. Auch hier im Bereich der Dorferneuerung wird es im Jahr 2018 weitere Maßnahmen geben. Geplant sind unter anderem die Bachverrohrung in Breitenhain sowie der Dorfplatz in Strößwitz, wobei hier auch nochmal deutlich wird, dass uns die Ortsteile unserer Stadt sehr wichtig sind. Im Tiefbaubereich fanden die größten Maßnahmen in Neunhofen statt, hier allerdings im Zusammenhang zum Einen mit dem Ausbau der Bundesstraße, zum Anderen mit dem Anschluss von Neunhofen an die zentrale Kläranlage. Diese Maßnahmen werden sich auch noch über das Jahr 2018 ziehen, also leider wird es auch noch in diesem Jahr zu entsprechenden Einschränkungen für die Bürger kommen. Ebenfalls im Jahr 2018 sollen im Bereich Tiefbau weitere verschiedene Baumaßnahmen umgesetzt werden. Dies wird neben den Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich Siechenbach, im Bereich „Bessers Wiesen“ oder im Bereich Neunhofen – Mühlengrund, auch die Straßenbaumaßnahme Quendelweg/Börthner Weg betreffen.

Meine Damen und Herren,

eine ganz wichtige, zwar durch die Stadt begleitete, aber durch die Arbeiterwohlfahrt durchgeführte, Baumaßnahme ist der 4. Bauabschnitt der Schlossschule. Hier werden nun für den gymnasialen Bereich entsprechende Räumlichkeiten geschaffen, und damit wird der gesamte Schlosskomplex entsprechend abgerundet. Mit der Fertigstellung des 4. Bauabschnittes der für August 2018 geplant ist, wird dann vorerst eine Maßnahme abgeschlossen sein, die 2006 begann und das Wort „Alleinstellungsmerkmal“ im besten Sinne verdient. Ein großer Dank an dieser Stelle der Arbeiterwohlfahrt für den Mut, gemeinsam mit der Stadt dieses Projekt anzugehen. Meinen Dank möchte ich an dieser Stelle den privaten Bauherren aussprechen, die mit Ihren Investitionen in der Innenstadt wesentlich zu einem sich stetig verbessernden Erscheinungsbild beitragen. Bei der Stadtumbaukonferenz, die im November 2017 hier in Neustadt stattgefunden hat, konnten sich Bürgermeister und Mitarbeiter anderer Stadtverwaltungen sowie zahlreiche Mitarbeiter des Landesverwaltungsamtes davon überzeugen. Ich hoffe und wünsche mir, dass mit der Erneuerung unseres Marktplatzes, welche planungsseitig im Jahr 2018 angegangen werden soll, ein entsprechender Effekt ausgesendet werden kann. Gerade weil, unsere historische Altstadt das Besondere von Neustadt ist, wird es immer einen dementsprechenden Stellenwert besitzen müssen. Aber meine Damen und Herren, soviel vielleicht zu dem Baugeschehen das uns im vergangenen Jahr beschäftigte und im neuen Jahr beschäftigen wird.

Kommen wir nun zu den kulturellen Dingen die in unserer Stadt schon immer einen höheren Stellenwert hatten, als vieleicht in anderen Städten. Dementsprechend gab es im vergangenen Jahr wieder einiges zu erleben, und ich kann Ihnen auch für das Jahr 2018 einiges versprechen. Den Auftakt des Jahres bildete unser Karneval. So natürlich auch 2017, als bei zahlreichen Veranstaltungen und dem großen Karnevalsumzug, bei dem mehr als zwanzig tausend Menschen den Straßenrand säumten, die Stadt wieder mal in den sprichwörtlichen Ausnahmezustand versetzt wurde. Meine allergrößte Hochachtung gilt hierbei den Aktiven aller städtischen Karnevalsvereine für das unglaubliche Engagement und die Bereitschaft Verantwortung in nicht ganz einfachen Zeiten zu übernehmen. Die Größenordnung von Veranstaltungen im Ehrenamt zu organisieren, dafür kann man nur großen Respekt zollen. Ich bin froh, dass wir nun mit überarbeiteten Förderrichtlinien auch Karnevalsvereine entsprechend fördern können. Ein weiterer Höhepunkt im Kulturkalender der Stadt waren natürlich auch wieder die zahlreichen Veranstaltungen des Neustädter MusikSommers. Im vergangenen Jahr beging der Neustädter Musiksommer seine 11. Auflage. Weit über 22.000 Besucher haben seither bei 62. Neustädter MusikSommer-Veranstaltungen in 11 Jahren verschiedenste Veranstaltungen besuchen können. Höhepunkt war sicherlich auch im vergangenen Jahr wieder Classics unter Sternen bei wunderbarem Wetter auf einem bis auf den letzten Platz gefüllten Marktplatz. Ein großen Dank an der Stelle der Kreissparkasse Saale Orla, ohne die diese Veranstaltung so nicht möglich wäre. Aber auch das Sinfoniekonzert im Augustinersaal oder beim, Konzert, als klassische Musik auf kubanische Lebensfreude traf ebenfalls hier im Augustinersaal. All dies waren tolle Veranstaltungen, die einmal mehr das Besondere unseres MusikSommers ausmachen. Dass dieses kulturelle Highlight hier in Neustadt stattfinden kann, dafür braucht es natürlich Unterstützung.

Deshalb darf ich an dieser Stelle allen Sponsoren und Förderern ganz herzlich Danke sagen für die Unterstützung. Nur mit Ihnen gemeinsam können wir das Konzept des MusikSommers in dieser Form umsetzen.


Traditionell ein absoluter Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Stadt ist natürlich unser alljährliches Brunnenfest. Im vergangenen Jahr war es das 30. Das bedeutete, dass auch der 30.Brunnenmeister durch die Herren des Alten Rat ernannt wurde. Gekürt wurde Uwe Vogel aus Lichtenau. Bei den „Ostklassikern“ mit Ute Freudenberg und Karat am Samstagabend, oder dem Musikmarkt am Sonntagnachmittag, wo es neben den bekannten Schlagergrößen erstmalig auch eine Musicalaufführung unserer musikalischen Grundschule „Friedrich Schiller“ gab, waren die Menschen durchweg begeistert. Insgesamt besuchten unser Brunnenfest 2017 über 5.500 Menschen, allein fast 2.500 Besucher kamen am Samstagabend. Das zeigt einmal mehr, dass das Brunnenfest wirklich inzwischen zu einem echten Stadtfest geworden ist. Allerdings, auch das sollte an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, wird es immer schwieriger, ein niveauvolles Brunnenfest mit bekannten Künstlern, bei möglichst freien oder moderaten Eintrittspreisen und gleichbleibendem städtischen Etat zu organisieren. Wenn man betrachtet, was inzwischen allein für GEMA oder Technik fällig ist, dann fragt man sich schon, wo das eigentlich noch hinführen soll. Also werden wir sicherlich zukünftig nicht drum herum kommen, über neue Konzepte nachzudenken. Aber da ist es mir wiederum nicht bange, entscheidend wird sein, dass wir uns alle gemeinsam dazu bekennen, dieses hohe und umfangreiche Niveau unserer Kultur zu erhalten.

Und dazu gehören neben den städtischen Veranstaltungen auch die Vortragsabende unseres „Fördervereines für Stadtgeschichte“, dem ich an dieser Stelle einmal danken möchte für das Engagement und die inzwischen über Neustadts Grenzen hinaus bekannten Veranstaltungen. Allein die inzwischen 24 Bücherbände und 4 Sonderbände sind dafür ein Beleg. Auch im Jahr 2018 sind wieder Historische Vortragsabende geplant, der erste wird am 27. April 2018 stattfinden und auch hier wird ein weiterer Sonderband präsentiert werden. Natürlich gab es auch eine ganze Reihe weitere Veranstaltungen, erinnert sei hier an die Klavier- oder Operettenkonzerte außerhalb des Neustädter Musiksommers, oder die Hommage an Bob Dylan mit einem Konzert, hier im ausverkauften Augustinersaal. Ein wichtiger Bestandteil der Kultur in Neustadt war unser Kinosommer, der an vier Sommerabenden wieder die Menschen begeisterte. Die Initiatorin durfte ich ja schon zu Beginn meiner Rede auszeichnen. Aber ob Tag des offenen Denkmals, Partnerstadttreffen, Adventsmarkt, der übrigens inzwischen zum schönsten Adventsmarkt Ostthüringens erkoren wurde, Maibaumsetzen oder die zahlreichen Veranstaltungen unserer städtischen Vereine, dies alles sind Dinge, die den städtischen Veranstaltungskalender füllen und die dazu beitragen, unsere Stadt ein Stückweit lebenswerter zu machen. Deshalb an dieser Stelle ein Dankeschön allen, die sich einbringen und zu dieser Bilanz beitragen. Natürlich sollen auch die städtischen Kultureinrichtungen nicht unerwähnt bleiben. 

Da denke ich an unser Museum für Stadtgeschichte, in dem im Jahr 2017 über 3.000 Besucher die zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen besucht haben. Erinnert sei hier unter anderem an die Ausstellungen „Flucht und Vertreibung“, „Verlassene Orte“, die Kunstausstellung unseres Neustädter Mal- und Zeichenzirkels oder die momentan noch laufende Ausstellung „30 Jahre alter Rat“. Neben der Museumsnacht oder verschiedenen Lesungen wurde das Haus auch intensiv von Schulklassen genutzt, allein 18 Schulklassen nutzten die Gelegenheit in verschiedenen museumspädagogischen Projekten in die Geschichte der Stadt einzutauchen.

Da darf man an dieser Stelle auch mal Danke sagen, an die Damen der Museumsgruppe und die Herren der Druckereigruppe. Ohne sie wäre es nicht möglich, unser Museum für Stadtgeschichte auf dem Niveau zu betreiben und Dinge für die Menschen erlebbar zu machen.

Aber auch in einer weiteren städtischen Einrichtung, unserer Stadtbibliothek, wurde wieder intensiv von den Bürgern genutzt. 2017 kamen zirka 20.000 Besucher. Jedoch muss man auch feststellen das die Besucherzahlen und die Zahl der Ausleihen im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig ist. Dies ist allerdings nicht nur ein Neustädter Trend, sondern schlägt sich auch thüringenweit nieder. Mit der Erstellung des Bibliothekskonzeptes und der Gründung des Fördervereines „Freunde der Stadtbibliothek Neustadt an der Orla e.V.“ versuchen wir hier dem Trend entgegen zu steuern. Ein Dank hier auch an die Damen und Herren des Fördervereines, die sich bereiterklärt haben unsere Bibliothek zu unterstützen und damit auch einen Beitrag leisten, damit diese städtische Bildungseinrichtung in Form und Umfang erhalten bleibt. Ich glaube, wir sind uns alle einig, das in eine Stadt wie Neustadt eine Bibliothek gehört.

In diese Einrichtungen reiht sich auch unser Stadtarchiv mit ein, das allein im Jahr 2017 über 160 Anfragen bearbeitete und damit auch einen großen Beitrag zur Bildung und zur Heimatforschung leistet. Meine Damen und Herren, bei den vielen kulturellen Dingen, über die ich in meinen bisherigen Ausführungen berichtet habe, haben Sie sicherlich noch etwas vermisst. Ja, natürlich war 2017 der Höhepunkt der Reformationsdekade gewesen, und natürlich war dies auch ein gewichtiges Thema hier in Neustadt an der Orla. Man kann sagen, es „Lutherte“ in Neustadt. Selbstverständlich stand meistens unser Lutherhaus im Mittelpunkt, allein im ersten vollen Jahr der Ausstellungsgeschichte im Lutherhaus kamen fast 4.000 Besucher und erkundeten das begehbare Schaudenkmal im Rahmen von Führungen oder auf eigene Faust, begleitet von den multimedialen Angeboten via Tablet mit der Lutherhaus App. Es wurde besonders genutzt von Besuchergruppen im Rahmen von Klassentreffen, Firmen und Weihnachtsfeiern oder nicht zuletzt im Rahmen von projektorientierten Klassenfahrten weit über Neustadts Grenzen hinaus. Der Höhepunkt war sicherlich dann die Zeit um den Reformationstag am 31.Oktober 2017 mit den Reformationsgesprächen, der Reformationstagung des Projektes „Thüringen im Jahrhundert der Reformation“ oder Schlussendlich mit der Lutherhaus-Illumination, zu der fast 2.000 Besucher kamen. Besonders hat mich hier gefreut, dass auch eine Verbindung zur „Langen Einkaufsnacht“, die vom Gewerbeverband organisiert wurde, geschaffen werden konnte. Also, meine Damen und Herren, wer nach diesem Jahr genug von Luther hat den kann ich etwas beruhigen: Bis zum nächste Jubiläum ist dann wieder etwas Zeit. Aber nach so viel Rückblick möchte ich natürlich auch nicht vergessen, auf die Dinge hinzuweisen, die uns im Jahr 2018 erwarten. Neben den zahlreichen Karnevalsveranstaltungen, die ja traditionell die ersten Monate in Anspruch nehmen, im Übrigen der große Karnevalsumzug wir am 11.2.sein, wird es eine Vielzahl von Ausstellungen geben, unter anderem die Sonderausstellung „200 Jahre Neustädter Kreisbote“, denn unser heutiges Amtsblatt feiert in zwei Tagen Geburtstag. Lesungen, Spezial- und Themenführungen im Lutherhaus, Öffentliche Stadtführungen, Veranstaltungen im Rahmen der Städtepartnerschaft und viele weitere Veranstaltungen sind in den ersten Monaten geplant. In den Frühjahrs- und Sommermonaten wird es dann natürlich wieder die Veranstaltungen im Rahmen des Kinosommers und des MusikSommers geben. Geplant sind sechs Konzerte darunter auch wieder Classics unter Sternen am 2. Juni. Natürlich befinden wir uns auch schon wieder voll in den Planungen für das Brunnenfest, dass vom 15.Juni bis zum 17.Juni stattfindet und wo am Samstagabend mit der Gruppe Karussell und der Stern-Combo-Meissen auch wieder dem Ostrock Tribute gezollt wird. Ich bin überzeugt, dass wir dann zum 31. Brunnenfest auch wieder ein tolles Fest feiern werden, denn bei Einem bin ich mir absolut sicher: Keiner kann so gut feiern, wie wir Neustädter. Abgerundet wird das Jahr dann durch die traditionellen Veranstaltungen wie Tag des Denkmals, Sonderausstellungen, verschiedene Konzerte oder zur Adventszeit dann wieder unser Adventsmarkt.

Meine Damen und Herren,

wie Sie sicherlich bemerkt haben, wird dem kulturellen Bereich und dem Vereinsleben in Neustadt an der Orla ein hoher Stellenwert eingeräumt. Dies ist nicht selbstverständlich und es gibt gerade in Zeiten knapper Kassen dazu oftmals kontroverse Diskussionen. Natürlich ist klar, dass zuerst die sogenannten Pflichtaufgaben erfüllt werden müssen, aber wenn wir unsere Stadt weiter entwickeln wollen, gehört es eben auch dazu, Menschen für eine Stadt zu begeistern, Menschen dazu zu bewegen sich für Ihre Stadt zu engagieren und Menschen davon zu überzeugen, dass das Leben in einer Kleinstadt wie Neustadt vielleicht lebenswerter ist, als in mancher Großstadt. Und genau da ist das Vereinsleben oder die kulturelle Vielfalt ein unverzichtbarer Baustein. Deshalb glaube ich, dass es das Schlimmste ist, wenn eine Stadt für Ihre Menschen nichts mehr zu bieten hat und bin froh, dass bei den meisten Entscheidungsträgern diese Weitsicht vorhanden ist. Von daher ist es mir ein großes Bedürfnis, all den Menschen zu danken, die bereit sind einen großen Teil Ihrer Freizeit aufzubringen um sich für unsere Stadt zu engagieren. Mein Dank gilt besonders den Menschen, die dabei helfen, in Vereinen, in Organisationen oder als Sponsor und Unterstützer, das in Neustadt ein so breitgefächertes, anspruchsvolles, traditionelles und fröhliches, kulturelles und sportliches Angebot erlebbar gemacht werden kann. Ich möchte Sie daher bitten: Lassen Sie nicht nach in Ihrem Engagement, und all denen die, an dieser Stelle eher zurückhaltend sind möchte ich sagen: Bringen Sie sich ein, nutzen die vielen Gelegenheiten dazu, denn nur gemeinsam werden wir auch zukünftig dieses Niveau halten können.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

wie immer zum Ende meiner Ausführungen möchte ich Sie nun mit ein paar statistischen Zahlen des vergangenen Jahres vertraut machen. Zuerst natürlich mit dem, wie ich finde Erfreulichsten. Im Jahr 2017 konnten wir 66 kleine Mädchen und Jungen als neue Neustädter Bürger begrüßen. Diesmal hatten die Mädchen die Nase vorn, denn von den 66 neuen Erdenbürgern waren 36 Mädchen und 30 Jungen. Die Vornamen des Jahres 2017, die deutschlandweit Emma und Ben hießen, kamen allerdings in Neustadt nicht vor. In unserem Standesamt gaben sich 42 Paare das Ja-Wort. Auch hier gab es eine Steigerung zu 2016, da waren es 39. Übrigens gab es die erste Trauung in unserem Lutherhaus. Auch hier gibt es jetzt also neue Möglichkeiten, sich für das Leben zu binden. 139 Menschen sind in 2017 von uns gegangen. Hier hieß es schweren Herzens für immer Abschied zu nehmen. 2016 waren dies noch 151 Menschen. Aus völlig verschiedenen Gründen hat Neustadt an der Orla 367 Menschen verloren, allerdings haben auch 320 Menschen sich für Neustadt an der Orla entschieden. Damit lag die Gesamteinwohnerzahl von Neustadt an der Orla zum 31.12.2017 bei 8.083 Menschen. Das sind leider etwas weniger, als im vergangenen Jahr, da hatte Neustadt 8.204 Einwohner.

Einen der wichtigsten Partner, dem hier auch ein ganz besonderer Dank gilt, hatte unsere Stadt auch im vergangenen Jahr wieder mit den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die inzwischen 195 Mitglieder zählt. 118 Kameradinnen und Kameraden gehören dabei zur Einsatzabteilung, 38 gehören zur Alters und Ehrenabteilung und ebenfalls erfreulich sind die zahlreichen Kinder und Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr, da sind es 39. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig das Engagement ist, dass unsere Kameraden aufwenden, damit unsere Feuerwehr auch in Zukunft einsatzfähig bleibt. Dies ist allerdings auch notwendig, wie ein Blick in die Einsatzstatistik zeigt. 112 mal musste die Feuerwehr im Jahr 2017 ausrücken, 63 mal zur technischen Hilfe und 49 mal zu Brandeinsätzen, erinnert sei hier stellvertretend an die Brände im Asylbewerberheim im Februar oder an die Wohnungsbrände im März in der Hans-Beimler-Straße, bzw. im Juni in der Rodaer Straße. Um dies zu meistern, ist es natürlich notwendig, dass unseren Kameraden, eine vernünftige, sichere und einsatzbereite Technik zur Verfügung steht. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass wir im Mai den neuen Einsatzleitwagen, im Wert von 138.000 Euro, übergeben konnten. Im November wurde ein neues HLF (Hilfeleistungslöschfahrzeug) durch den Landkreis im Wert von über 330.000 Euro übergeben. Für die Unterstützung nochmals ein Dankeschön an die Verantwortlichen des Landkreises, allen voran natürlich unserem Landrat Thomas Fügmann.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neustädterinnen und Neustädter,

bevor ich meine Neujahrsansprache beende, möchte ich wie in den vergangenen Jahren auch noch ein paar persönliche Worte an Sie richten. Ich hatte zu Beginn meiner Rede viel über Vertrauen gesprochen. Vertrauen, Besonnenheit, Vernunft oder Kompromissbereitschaft werden auch 2018 von Nöten sein, wenn wir die vor uns liegenden Aufgaben lösen wollen. Deshalb lassen Sie uns 2018 gemeinsam an dem Ziel arbeiten, unsere Stadt Neustadt an der Orla attraktiv zu gestalten, zu einer Stadt, in der man Arbeit, Wohnen und Freizeit wunderbar miteinander verbinden kann. Zu einer Stadt, in der man sich einfach wohlfühlt. Nutzen Sie die Gelegenheit, am 15. April zur Bürgermeisterwahl, Ihre Stimme für Ihre Stadt abzugeben, um damit zu zeigen, wie wichtig Ihnen unsere Stadt Neustadt an der Orla ist.

Ich wünsche Ihnen allen noch einmal ein gesundes, friedliches und erfolgreiches Jahr 2018, bleiben Sie gelassen wenn nicht alles gleich so funktioniert, wie Sie sich es vielleicht vorgestellt haben. Bleiben Sie offen und interessiert für neue Herausforderungen und verlieren Sie nie Ihre positive Grundeinstellung. Und sollten Sie sich doch über jemanden ärgern, dann denken Sie einfach daran: „Nicht alles was zwei Backen hat, ist ein Gesicht“. In diesem Sinne freue ich mich jetzt noch auf ein gemeinsames Glas Sekt mit Ihnen und auf ein paar nette Gespräche. Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute, aber vor allem bleiben Sie gesund.

Ihr Ralf Weiße

PostanschriftTelefon036481 85 101
Stadtverwaltung Neustadt an der OrlaTelefax036481 85 104
PF 1152, 07801 Neustadt an der OrlaE-Mailinfo@neustadtanderorla.de

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